Ligurien
In Nordwestitalien befindet sich die Küstenregion Ligurien, hier leben rund 1.615.986 Menschen. Die italienische Region hat die drittkleinste Fläche. Im Westen grenzt Ligurien an Frankreich, im Norden an Piemont und im Osten an die Toskana und an Romagna. Die Region wird traditionell in die Riviera di Ponente und in die Riviera di Levante unterteilt, den Grenzpunkt stellt die Regionalhauptstadt Genua dar. Die Region wurde bereits im Römischen Reich als Liguria bezeichnet. Ligurien war im Mittelalter in mehreren Stadtstaaten aufgeteilt.
Ligurien ist heute durch den Tourismus, durch sein Olivenöl und durch seinen Wein bekannt. Der berühmteste Vertreter der ligurischen Küche ist wohl das Pesto alla genovese. Genua ist die Hauptstadt von Ligurien, weitere bekannte Städte sind San Remo, La Spezia, Ventimiglia, Alassio, Imperia, Rapallo, Portofino und Savona.
Ligurien ist reich an Naturschätzen und durch die Verbindung von Land und Meer bietet die Region eine große Brandbreite an Ökosystemen. In der Region gibt es einen Nationalpark, acht Regionalparks, drei regionale Naturreservate und ein nationales Naturreservat. Ungefähr 60.000 Hektar stehen in Ligurien unter besonderem Naturschutz. Das Heiligtum der Wale ist ein 87.000 Quadratkilometer großes Territorium, das Territorium liegt zwischen der französischen Côte d’Azur, Sardinien und den italienischen Regionen Ligurien und Toskana.