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Libyische Rebbeln und Italien

Die libyschen Rebellen haben um Hilfe gebeten und Frankreich, Großbritannien und Italien haben Militärberater nach Libyen entsandt. Die geforderten Bodentruppen wollen die Länder allerdings nicht in den Krieg schicken.

Viele hatten Einsatz der Streitkräfte in Frankreich und Großbritannien schon wie folgt gesehen: Tripolis Gaddafis Luftwaffe ausschalten, einige Militärstützpunkte zerstören und dann aus der Ferne zusehen, wie die Opposition den Sieg über den Diktator feiert, doch bereits nach einem Monat sind diese Vorstellungen wie Seifenblasen zerplatzt.

Nun stellt sich die Frage in Paris und London wie es weitergehen soll, denn die Rebellen können gerade mal ihre Stellung halten. Eine mögliche Option sind Militärberater und diese hatte Großbritannien bereits am Dienstag entsandt, die 20 Berater sollen vor allem bei der Koordination der humanitären Hilfe helfen.

Der Außenminister William Hague betonte noch einmal, dass die Truppen zum Helfen entsandt wurden und nicht zum Kämpfen. Der italienische Verteidungsminister Ignazio La Russa hat ebenfalls Berater entsandt und dieser sieht deren Einsatz etwas anders, denn er sieht es, dass die Rebellen ausgebildet werden müssen. Den Rebellen scheinen aber die bereits getätigten Schritte nicht zu reichen, sie befürchten, dass sie ohne Hilfe alle sterben werden.