Elba
Die Insel Elba sieht auf der Landkarte aus wie ein exotischer Fisch, von Kinderhand vor die toskanische Küste in das Mittelmeer gemalt. Besucher die vom Fährhafen Piombino auf das Festland gen Westen blicken, sehen eine bergige Landschaft im fernen Dunst.
Die Landschaft wirkt vielleicht nicht so massiv wie Korsika, aber sie ist ebenso stolz und einladend. Besonders einladend ist die Insel für alle, die die Strände und die gute Küche auf der Insel genießen wollen, bevor im Hochsommer der große Ansturm beginnt. Denn auf Elba können die Besucher auch stille Tage genießen, denn im Frühjahr ist es hier sehr ruhig. Nur wenige Jachten tummeln sich um diese Zeit im Ankunftshafen Rio Marina.
Ein Verkehrsschild mit der Aufschrift „Richtungen“ weist den Autofahrer auch auf Deutsch an, wenn dieser den hübschen Küstenweg nach Cavo an der Nordspitze sucht. Der Küstenweg führt vorbei an meist niedrigen Häusern in warmen, mediterranen Farben. Die Inselbewohner passen auf ihr Ambiente auf, hier konnten zum Beispiel Immobilienhaie und lokale Mafiosi wenig verschandeln.
Die Frühjahrurlauber der schönen Insel Elba zieht es eher nach Portoferraio, um barfuss über die weißen Steine des Ghiaie-Strandes zu laufen und ein ansprechendes Slowfood-Restaurant zu suchen.